Luftikus 3

die neue Leichtigkeit des Fliegens

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Liebernickel
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Re: Luftikus 3

Beitrag von Liebernickel » Mi 18. Sep 2019, 10:08

Hallo zusammen,
wieder ist ein Arbeitsschritt geschafft: die Oberschale und die obere Rumpfspitze sind entformt. Auf dem einen Foto will ich zeigen, wie ich das Bauteil mit Hilfe von Buchenholzfurnierstreifen trenne. Die Rumpfhöhe müsste für einen "Versenkpropeller" passen - oben ist noch Luft von 14 cm.
Wie dann der "ausfahrbare Antrieb" letztendlich aussieht, wird sich zeigen. Hier muss ich noch ein wenig herumprobieren.

Gruß MIchael
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gero
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Re: Luftikus 3

Beitrag von gero » Mi 18. Sep 2019, 19:19

Kleiner und großer Flugmodellbau. Da macht es Spaß, zuzuschauen.

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Re: Luftikus 3

Beitrag von Liebernickel » Do 19. Sep 2019, 09:02

Servus zusammen,
ich habe heute mit dem Fahrwerk begonnen, die einzelnen Funktionsteile einzupassen. Um ohne größere Umbaumaßnahmen in meinem
Segelfluganhänger auskommen zu können, kann ich vor dem Einschieben des Rumpfes das Fahrwerk einziehen. Früher habe ich das auch
während des Fluges gemacht, hat aber meiner Meinung spürbach nicht wirklich was gebracht, liegen doch meine Geschwindigkeiten selten
über 80 km/h. Kostet aufgrund des stabilen Metallgestänges nur Gewicht! In dieses Rad habe ich eine 16 cm MTB-Bremsscheibe integriert und das geht hydraulisch echt gut. Das Fahrwerk muß 450 kg tragen können. Gerade die CFK bzw. GFK-Methode bietet hier die Möglichkeit gezielt Ver-
stärkungen anzubringen

Als nächste Laminaraufgabe steht der Sitz an. Diese Sitz- bzw. Auflagefläche auch für Unter- und Oberschenkel wird unmittelbar mit der
Schale verklebt. Ich hatte schon mal einen Crash in einer Buckelwiese und dieses System hat sich bewährt.


Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitrag von Liebernickel » Mi 25. Sep 2019, 10:29

Hallo zusammen,
die Sitzfläche ist jetzt grob in die untere Rumpfschale eingepasst. Als erstes habe ich mich mit dem Einbau der Schleppkupplung beschäftigt.
Hier handelt es sich um eine Tost-Schwerpunktkupplung. Manch einer wird fragen, warum installiert er die so weit vorne, aber das ist ein Kompro-
miss, da ich wegen des Gewichts keine zwei Kupplungen einbauen will. F-Schlepp funktioniert damit einwandfrei, Windenstart beschränkt auf
niedrigere Ausklinkhöhen. Wichtigste Startart wird Elektro-Start werden. Man könnte da ja jetzt auch gut Gummiseilstarts machen, da das Seil nach hinten herausfällt. Diese Flieger werden mit Sollbruchstellen von 150 kg geschleppt.

Wenn auch Fahrwerk sowie Steuerstange für Quer- und Höhenruder (da warte ich gerade auf die Kugellager) und der stehende Spant für
die Flächenholme bzw. Fahrwerksabstützung nach unten ihre Position haben, wird die Unterschale in den erforderlichen Bereichen verstärkt.
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Re: Luftikus 3

Beitrag von Liebernickel » So 6. Okt 2019, 10:27

Servus zusammen,
ich bin seit ein paar Tagen am Bau einer Fahrwerksverkleidung, im Augenblick kurz vor Fertigstellung der Positivform.

Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitrag von Timpilot » Mo 7. Okt 2019, 08:02

Schick!
Schneidest Du die einzelnen Lagen Schaum mit der Hand aus oder hast Du das automatisiert?
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Re: Luftikus 3

Beitrag von Liebernickel » Mo 7. Okt 2019, 08:51

Hallo Tim,
aus einer Styrodurplatte schneide ich mit heißer Säge eine Platte mit 0,5 cm Stärke ab. Von dieser dann die Streifen in 1 cm Breite mit der Hand.
Geklebt wird mit Ponal und zum Schluß mit Microballons gespachtelt. Lässt sich alles sehr gut mit 120er Schleifpapier schleifen.

Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitrag von Liebernickel » Mi 9. Okt 2019, 11:21

Hallo zusammen,
die Positivform der Fahrwerksverkleidung ist fertig. Das finish passt, ein nochmaliges Nassschleifen und Nachpolieren ist nicht mehr erforderlich.
Nach 24 h Aushärten des Lackes (ich hatte noch eine angebrochene rote Autolackdose im Schrank) kann ich mit dem Auftragen des Trennwachses beginnen. Danach kommt der Aufbau der Negativform!

Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitrag von Liebernickel » So 13. Okt 2019, 06:53

Hallo zusammen,
in meinem Fall geht bei einer Außenlandung in einem Acker diese Fahrwerksverkleidung mit Sicherheit kaputt. Deshalb erstelle ich hier eine Negativform, dies es mir dann ermöglicht, schnell ein Ersatzteil zu bauen, das auch tatsächlich ohne größere Probleme passt.
Ich zeige hier den Bau einer Negativform etwas umfangreicher. Vielleicht kann ein anderer Flugzeugbauer so etwas mal brauchen. Genaue An-
leitungen sind im Internet zu finden.

Ich zeige hier die einzelnen Bauschritte:
- Anbringen des Brettchens für die Trennebene (d.h. meine Negativform besteht aus 2 trennbaren Formhälften)
- Ausfüllen des Spaltes mit Knete
- Aufbringen des Formenharzes
- Aufstreuen Glasfaserschnitzel und Baumwollflocken (Kupplungsschicht)
- Aufbringen des Laminats
- Trennebene nach Abnehmen des Brettchens.

Die zweite Seite wird jetzt genau so aufgebaut


Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitrag von custom-paramotors » So 13. Okt 2019, 07:36

Hallo Michael,

hast du das Projekt dann 2020 in Greiling dabei?

Bin schon gespannt!

Wollte schon fragen warum ein Form notwendig ist, oft reicht ja ein Positivlaminat für Einzelstücke.

Aber du hast es zwischenzeitlich erklärt warum die Form, und es macht natürlich Sinn!

Tolles Projekt, schaue und lese gerne mit.

Schöne Grüsse
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Re: Luftikus 3

Beitrag von Liebernickel » Mi 16. Okt 2019, 15:11

Servus zusammen,
die Form für die Fahrwerksverkeidung ist fertig.

Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitrag von Liebernickel » Sa 9. Nov 2019, 09:36

Servus zusammen,
die Steuerung für Höhen- und Querruder ist drin. Die Festigkeiten passen! Ein Problem bereitete mir meine Vorstellung, die gesamte Steuer-
kinematik auch dann ausbauen zu können, wenn die Sitzschale eingeharzt ist. Aus diesem Grunde musste nun die Schwerpunktkupplung nach hinten in Richtung Fahrwerk. Die Kupplung ist auch nach dem Einharzen der Sitzschale nach unten demontierbar. Die Kohlesicken sollen den Zug des Schlepps (200-250 kg) verteilen. Der obere Einbaurahmen der Kupplung wurde bereits mit der Sitzschale verklebt. Der untere Rand wird gleichzeitig beim Einharzen des Sitzes mit der Unterschale des Rumpfes verklebt. Gleiches geschieht mit den beidenen Halbspanten am Ende des Sitzes an der Unterseite, die den Druck der vorderen Fahrwerksaufhängung aufnehmen sollen. So entsteht quasi eine Art Kasten!

Den Querruderanlenkungshebel am Ende der Steuerstange kann ich erst bauen, wenn ich die Differenzierung der Querruder in Angriff nehme.

Manchmal sind auf den Fotos noch kleine Schraubgewinde in der Unterschale zu erkennen. Diese dienen der Aufnahme der 8 M-5 Nylonschrauben, mit denen die Fahrwerksverkleidung von der Unterseite her befestigt werden.

Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitrag von Liebernickel » Do 14. Nov 2019, 12:29

Servus zusammen,
ich bin gerade an der Festlegung der hinteren Befestigungspunkte des Fahrwerks! Die Sicherung der axial verschiebbaren Aluhülsen
erfolgt durch Kugelsperrbolzen!
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Re: Luftikus 3

Beitrag von Liebernickel » Mo 18. Nov 2019, 09:35

Hallo zusammen,
langsam wir es eng in unserer Werkstatt. Nachdem mein Sohn auf der eigentlichen Werkbank, die 2,50 m lang ist, seinen 700er Modellhubschrauber
aufbaut, habe ich meine Rumpfhelling mit vier drehbaren Rollen daneben gestellt. Ich bin gerade dabei, den Hauptspant einzupassen.

Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitrag von Liebernickel » Mi 27. Nov 2019, 08:38

Hallo zusammen,
derzeit bin ich dabei, die "alte" Holmbrücke in das neue Rumpfvorderteil einzupassen. Die Befestigung der Gurte an den Hauptbolzen hat sich schon im alten Rumpf bewährt. Aus der Aufnahme der Holmbrücke von der Seite sieht man sehr deutlich den Einstellwinkel des Profils (Holm ist ja senkrecht)
zum Rumpfvorderteil.

Gruß Michael
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