Flyke 4T?

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fruitbat
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Flyke 4T?

Beitragvon fruitbat » 13.03.2018, 10:10

Was denkt Ihr über ein Flyke mit dem Swissauto-Motor? Ist der zu schwer und man kommt gar nicht mehr vom Fleck? Viertakter wäre schon schön, den möchte ich nicht mehr missen. Ich selbst wiege nur 74 kg.
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Re: Flyke 4T?

Beitragvon ehli » 14.03.2018, 11:37

Ein Fliegerfreund hat sich vor kurzem eins bauen lassen von FB mit extra starker Gabel und Bereifung..hier mal paar Bilder. Wenn du möchtest schicke ich dir seine Nummer per PN. Kannst dich gern mal bei ihm melden sagt er..

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X-One
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Re: Flyke 4T?

Beitragvon X-One » 21.03.2018, 20:08

Der Swiss Auto ist meines Wissens ja wesentlich leichter wie der Britsch & Stratten (oder wie man den schreibt) und wird von Piloten geflogen am Flyke geflogen die wesentlich mehr Gewicht wie du haben :lol: :lol:
Ich denke das der Swiss Auto auch nicht viel schwerer wie ein Monster ist, jedoch mehr Leistung hat, so gesehen wärst du mit dem Flyke bestimmt gut bedienet, ich selber hätte diese Kombi mir auch gewünscht, aber mir ist das Flyke zu klein geworden, bzw. komme ich da mit meiner kaputten Schulter nicht mehr richtig rein und schrenkt mich in der Bewegung zu stark ein.

Super Bilder, danke dafür, Schwachpungt (Knick Pungt ) wird immer noch die Stelle an der Gabel im Dämpfergummi Bereich sein.
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fruitbat
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Re: Flyke 4T?

Beitragvon fruitbat » 27.03.2018, 09:17

Danke für die Bilder, ehli! Den Fliegerfreund von Dir würde ich gern kontaktieren.

Ich habe mal mit den Freshies gesprochen, welchen Motor sie mir empfehlen. Bei meinen 74 kg Körpergewicht würde der Polini Thor 200 oder sogar der 190 reichen. Das wären immerhin 27 PS bei nur 23 kg bzw. 25 kg Motorgewicht. Vom Thor 250 mit 36 PS hat man mir abgeraten, da zu schwer mit 31 kg. Der Swissauto wiegt wohl noch einmal 10 kg mehr.

Ich bin nun etwas überfragt, was die beste Lösung ist. Lieber einen möglichst leichten Motor nehmen, der einen auch noch kleine Berge hochkommen lässt? Insgesamt käme ich dann auf 22 kg Flyke, 23 kg Motor, 3 kg Retter und 7 kg Schirm = 55 kg. Oder lieber einen leisen Viertakter, der hinsichtlich des Gewichtes vielleicht aber auch den Flyke-Rahmen und die Räder überfordert (insgesamt ca. 80 kg)?
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Re: Flyke 4T?

Beitragvon ehli » 27.03.2018, 16:59

Gern geschehen.. :)

Hm, da ich kein Flyker bin sondern Triker kann ich da leider keinen wirklichen Rat geben. Was ich aber für mich wüsste, dass ich mir diesen italienischen Polini-Kram nicht freiwillig kaufen würde. Aber nur meine persönliche Meinung. Gibt sicher auch zufriedene Kunden. Du solltest auf jeden Fall mit meinem Kumpel Holger telefonieren denn er hatte bis jetzt Monster, Polini und nun swissauto. Und alles am Flyke. Da sollte ne Meinung zu deinen Fragen drin sein. Berichte uns wie das Projekt ausgeht. :)
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Re: Flyke 4T?

Beitragvon fruitbat » 28.03.2018, 07:30

Was Polini betrifft, so habe ich auch meine Zweifel. Man hört immer wieder, dass die Motoren Probleme bereiten. Angeblich sollen die Freshies das besser im Griff haben als andere Hersteller. Aber wer weiß, ich werde mal mit Holger reden.

Auf jeden Fall muss da ein zuverlässiger Motor drauf. Eine vorzeitig beendete Flugreise wegen Motorausfall bzw. ständige Bastelei darf es nicht werden. Mit Motoren wie Solo, Top 80 und Briggs&Stratton habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Die liefen bzw. laufen ohne zu mucken. König, Wankel und EOS hingegen waren Spitzenreiter im Bastelkeller...

Hier mal paar ungefähre Massen der Motoren mit Prop, Tank und Rahmen: Briggs&Stratton 50 kg, Swissauto 46 kg, Thor 250 31 kg, Thor 200 25 kg, Thor 190 23 kg. Es wird schon einen gewaltigen Unterschied ausmachen, ob man 50 kg oder 80 kg den Berg rauf strampeln muss. Ganz zu schweigen vom Schwerpunkt, der mit zunehmendem Gewicht des Motors weiter hinter wandert und somit die Traktion des Vorderrades verringert, wenn es bergauf geht. Wenn man radeln will, dann muss es sicher so leicht wie möglich sein.
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Re: Flyke 4T?

Beitragvon VolkerP » 31.03.2018, 13:33

Ich fliege den SuperThorix am Flyke nun schon einige Jahre. Der 200er ist quasi der Ersatz meines Monsters geworden, den wassergekühlten 250er gab es damals noch nicht. Hätte es ihn gegeben, hätte ich ihn bestimmt genommen. Sicherlich wiegt der einiges mehr, aber Kraft ist nur durch mehr Kraft zu ersetzen. Mit meinen im Durchschnitt 90kg hat der 200er keine Probleme. Ich finde ihn super. Außer einer defekten Zündung ist noch nichts negativ aufgefallen. Ich komme auf etwa 5 Liter Verbrauch die Stunde.
Von der Überlegung dein Flyke einen Berg hinaufzustrampeln, würde ich mich verabschieden. In einem gewissen Maße ist das sicherlich möglich jedoch nur kurz. Ohne Motor am Flyke okay. Entweder Motor an oder schieben 8)
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Re: Flyke 4T?

Beitragvon X-One » 02.04.2018, 09:21

VolkerP hat geschrieben:Von der Überlegung dein Flyke einen Berg hinaufzustrampeln, würde ich mich verabschieden. In einem gewissen Maße ist das sicherlich möglich jedoch nur kurz. Ohne Motor am Flyke okay. Entweder Motor an oder schieben 8)


Gibts denn die Tretkurbelschaltung nicht mehr, mit der bin ich doch recht gemütlich jeden Berg hoch gekommen.

Was die Belastung vom Flyke angeht, muss ich sagen das ich da meinem fast 10 Jahre nichts gutes getan hatte, sicher ist der Monster fürs Flyke schon ok, wenn dann aber noch ein Monster von Pilot dazukommt so ist das geamt Gewicht bestimmt nicht mehr gut für das Flyke, jedoch hatte ich sehr wenig Probleme damit, so hatte ich z.B. nie einen Felgenbruch oder des Gleichen was wesentlich leichte Piloten locker mehrfach hin bekamen.

Will sagen, wo ist das Problem, wenn ich selber 75 Kg wiege und mir einen Motor anhänge der 30 oder 50 Kg wiegt dürfte das fürs Flyke keine Rolle spielen, denn ich habe 50 kg mehr Gewicht wie der 75kg Mensch und es ging super. :lol: :lol: .
Viele die das Flyke richtig nutzen und 75-90 kg wiegen nehemen noch 10 Kg Gepäck mit und es geht dann auch.

Ich denke da das Flyke etwas filigraner ist wie andere "Trikes" muss man es bei Start und Landung dem entsprechend behandeln, grobmotoriker sind da ganz klar im Nachteil, ev. Fehler bei Start und landung mit viel Gewicht verzeiht das Flyke nicht so leicht, jedoch verhält sich das bei anderen Fliegen genauso.
Wicht ist meiner Meinung nach das der Durchmesser des Propellers so klein wie möglich gehalten wird, denn je größer dieser ist desdo weniger Spass macht das Radeln.
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Re: Flyke 4T?

Beitragvon fruitbat » 03.04.2018, 13:30

X-One hat geschrieben:...ich habe 50 kg mehr Gewicht wie der 75kg Mensch und es ging super. :lol: :lol: .


Das ist ja mal eine Aussage! Dann warst Du mit mehr als 200 kg unterwegs. Das erreiche ich nur mit 2 Viertakt-Motoren an Board. :D Aber beruhigend zu wissen, dass es das Flyke aushält. Und etwas Feinmotorik bei Start und Landung traue ich mir zu. Allerdings sind meine "Flugplätze" teilweise sehr "off road", was auch wieder für ein niedriges Gesamtgewicht spricht.

Ich habe die letzten Tage mal einen Test mit einem ausgeliehenen Liegedreirad und einem Sack voller Bleiziegel (ca. 40 kg) gemacht. In der Ebene ging das gut, aber am Berg erschreckend schlecht. Schon leichte Steigungen von höchstens 4 % haben das Tempo auf kleiner Schrittgeschwindigkeit und den Puls auf Maximum gebracht. Eine Steigung von 12 % und nur 100 m Länge bin ich gar nicht raufgekommen, weder pedallierend noch schiebend.

Ich habe einige Erfahrung im Bau von E-Bikes mit Tretlagermotoren chinesischer Herkunft. Da sehe ich Potential für das Flyke. Zwar sind das wieder 8 kg mehr Gewicht, aber ohne Motor kann ich mir das mit dem Flyke in hügeligem Gelände nicht vorstellen. Ich hoffe, dass das Flyke eine normale Breite des Tretlagergehäuses hat (68 mm), dann passt so ein Bafang-Mittelmotor ohne viel Bastelei hinein.

Mit Propeller den Berg hinauf würde ich mir in Tschechien, wo ich vorrangig fliege, schon trauen. Aber auch nur, wenn es gar nicht anders geht. Man ist mit dem Gefährt sowieso der bunte Hund. Mit Geknatter wird es dann noch exotischer und ruft den letzten Dorfsheriff auf den Plan.

Der Propeller sollte schon mindestens 1,25 m Durchmesser haben, sonst wird der Wirkungsgrad sehr schlecht. 1,4 m bringt sicher noch mal 10 % mehr Schub, dann finde ich den Käfig für Radwege aber doch sehr breit. Allerdings gibt es kaum Radwege, wo ich unterwegs bin. Eigentlich bin ich fast immer auf kleine Straßen angewiesen. Da spielt es doch keine Rolle, wie breit der Käfig ist. Einen 1,25 m Prop halte ich dennoch für einen guten Kompromiss.

Schön, dass der Thor 200 bei Dir gut läuft, Volker. 5 l/h sind gut! Wie viele Stunden hat er weg? Fliegst Du einen schnellen Schirm? Oder anders gesagt, hat er für Reflex mit offenen Trimmern auch noch genug Schub?
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Re: Flyke 4T?

Beitragvon X-One » 07.04.2018, 12:10

fruitbat hat geschrieben:
X-One hat geschrieben:...ich habe 50 kg mehr Gewicht wie der 75kg Mensch und es ging super. :lol: :lol: .

Ich habe die letzten Tage mal einen Test mit einem ausgeliehenen Liegedreirad und einem Sack voller Bleiziegel (ca. 40 kg) gemacht. In der Ebene ging das gut, aber am Berg erschreckend schlecht. Schon leichte Steigungen von höchstens 4 % haben das Tempo auf kleiner Schrittgeschwindigkeit und den Puls auf Maximum gebracht. Eine Steigung von 12 % und nur 100 m Länge bin ich gar nicht raufgekommen, weder pedallierend noch schiebend.



Ja ja, die kleinen Räder bauen den Schwung schnell ab, jedoch mit dem Tretkurbelgetriebe ging ich jeden Berg hoch, jedoch laufen wäre schneller gewesen gewiss.
Ich habe 20% vor der Haustür dabin ich auch nicht hochgekommen jedoch weil das Vorderrad die Kraft nicht auf die Strasse brachte, mit Motorantrieb habe ich mich nicht getraut weil oben wo man raus kommt gleich die Polizei war :-).

Gruß
Lucian
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Re: Flyke 4T?

Beitragvon VolkerP » 13.04.2018, 17:26

Ja Lucian, du meinst den Mountendrive, der die Gänge der Nabenschaltung von 7 auf quasi 14 erweitert. Der bringt sicher einiges. Das Problem ist , wie du schon geschrieben hast die Kraftübertragung auf die Straße. Abhilfe würde da ein Antrieb der Hinterräder bringen. Beim neuen XQuad der Freshis ist ja auch ein kompetenter E-Antrieb vorgesehen. Wenn man den auf das Flyke übertragen könnte, das wäre spitze.
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Re: Flyke 4T?

Beitragvon fruitbat » 23.04.2018, 16:11

Dankenswerterweise durfte ich nun einen Tag ein Flyke testen. So schön die Idee ist, radeln und fliegen zu kombinieren, in meinen Breiten wird das wohl nichts. Es ist wirklich sehr mühselig gewesen, auch nur kleinste Steigungen zu fahren. So viel konnte ich gar nicht trinken, wie ich geschwitzt habe... Auf der Straße hatte ich ein paar ungute Momente mit Autofahrern, den ich offenbar zu sehr im Weg war. Auf den Radwegen ist dann kein Platz mehr für andere Radfahrer gewesen, Fußgänger musste ich bitten, zur Seite zu gehen. Es hat keinen richtigen Spaß gemacht.

Ich will das Flyke nicht schlecht reden. Für den kurzen Weg vom Landeplatz zu einer Tankstelle und zum Zeltplatz auf mehrtägigen Touren ist es sicher super. Oder für Touren im Flachland mit guten Radwegen und wenig Verkehr. Ich gebe die Idee aber auf und warte ab, wie sich die Entwicklung des XCross gestaltet. Das scheint mir geeigneter zu sein für die Fahrt von zu Hause zu Startplatz A und Flug zu Landeplatz B und wieder nach Hause.
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Re: Flyke 4T?

Beitragvon X-One » 24.04.2018, 07:08

Flyke fliegen ist Abenteuer pur, zu Luft und zur Straße.
Wenn man auf der Strasse fährt so muss man die anderen einfach ausklinken, denn es ist ja erlaubt, es gibt viele andere Fahrzeuge die den Verkehr auch aufhalten.
Wer mit dem Flyke fliegt und radelt nimmt seine Umgebung auf eine Art und Weise wahr wie niemals zuvor.
Du hast recht, das Flyke muss man nicht schlecht reden, sondern es muss ein jeder wissen was er braucht, und ich z.B. wollte es die 10 Jahre die ich es hatte nicht missen, denn es hat genau das gemacht was ich mir vorgestellt habe.
Nun bin ich Körperlich angeschlagen und ich konnte das Flyke nicht mehr so nutzen wie ich es vorher getan habe und nun habe ich das Sofa von Fresh Breeze das Xone 4T und möchte nun das nicht mehr missen, denn es tut jetzt genau das was ich auch noch kann, ruhig sitzen und geniessen :lol: :lol:
Denke das Fresh Breeze eine große Palette an Fliegern hat die jedem das gibt was er braucht, so denke ich das man das neue Quad auch nicht mit dem Flyke vergleichen kann, sondern eher es so sehe das sich verschieden Piloten mehr von diesem Konzept angesprochen fühlen.



Viel Spass bei Eurem Treiben
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