Luftikus 3

die neue Leichtigkeit des Fliegens

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Liebernickel
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Re: Luftikus 3

Beitragvon Liebernickel » 29.08.2017, 08:33

Hallo Thomas,
eine reizvolle Idee! Können wir beim Treffen mal probieren"

Herzlichen Gruß
Michael
Liebernickel
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Re: Luftikus 3

Beitragvon Liebernickel » 01.10.2017, 07:16

Hallo zusammen,
den Akkuhalter habe ich schon mal im Grundkonzept so weit fertig. Die 560 Löcher habe ich mit einem Fräskopf gefertigt und anschließend mit
einer Halbrundfeile passend ausgearbeitet. Vorerst muss ich aber den Weiterbau des Akkus hinausschieben, da mir überraschend Schutzbezüge
für meinen doch recht leicht und filegran gebauten E-Luftikus dazwischen gekommen sind.
Hintergrund war beim E-Treffen in Greiling/Bad Tölz am Sonntag ein heraufziehendes Wetter, das so nicht angekündigt und vorhersehrbar war.
Nachdem ich für den Abbau mit Hilfe doch ca. 1 1/2 Stunden Zeit benötige, will ich da in Zukunft entsprechend gerüstet sein.
Aus meinem Segelflugverein sind mir die wetterfesten Bezüge von clouddancer bekannt. So habe ich mich beim Hersteller erkundigt, ob es
auch für den Luftikus möglich ist, Schutzbezüge zu fertigen. Der Inhaber der Fa. empfahl mit ein Materal, dass sogar vor 2 cm Hagelkörnern
schützt. In Zukunft kann ich dann auch im Fliegerurlaub den Flieger geschützt unter seinen Bezügen mehrere Tage im freien stehen lassen.

Meine Fliegerkameraden überziehen sogar ihre in der Halle abgestellten Flieger mit diesen Bezügen, was ich dann in Zukunft auch machen werde.
Dies schützt vor Staub und der Berührung duch andere Flugzeuge.

Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitragvon flieger-hans » 02.10.2017, 06:18

Hallo Michael,

nachdem ich zuletzt für mein Minimum einen Überzieher genäht habe, interessiert mich natürlich, aus welchem Material Du Deinen Überziehen nähen möchtest.
Ich war preisgünstig an zwei Textilgaragen für Busse herangekommen. Damit habe ich meinen Prototyp genäht. Leider ist das Obermaterial schwarz und zieht die Sonne an. Auf dem Hölleberg hatte ich vorletztes Wochenende den Überzieher 5 Tage im Einsatz. Regen hat er gut abgewehrt. Wie er sich im Hochsommer bei der starken UV-Strahlung bewährt, muss ich mal abwarten.
Es wäre nett, wenn Du uns berichten würdest, welches Material Du verwendest und wie Deine Erfahrungen sind.

LG
Hans
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Re: Luftikus 3

Beitragvon Liebernickel » 02.10.2017, 08:02

Hallo Hans,
nachdem ich von meinen Segelfliegerkameraden über die Bezüge der Fa. Clouddancer nur gutes gehört habe, will ich da nicht selbst nähen
sondern habe dort angerufen und denen eine vermaßte Dreiseitenansicht geschickt. Ich erwarte von deren Konstrukteuren nun eine Maß-
skizze, um die Stellen auszumessen, die für die Herstellung der Bezüge erforderlich sind.
Als Stoff hat man mir den Alwetterbezeug UNCUTABLE empfohlen, weil der eben auch vor kleineren Hagelkörnern schützt.

Hier der Link: http://clouddancers.de/allwetterbezug-uncutable/

Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitragvon Liebernickel » 28.11.2017, 18:04

Endlich wieder mal Spannlackgeruch

Hallo zusammen,
nachdem bis jetzt noch nichts "Großes" auf meiner Werkbank liegt, muss ich mich mit der Grundüberholung eines mittlererweile 18 Jahre alten
E-Flug-Modells beschäftigen.
Nachdem ich noch leichtes Ceconite vom Bespannen des E-Lufikus habe, mache ich auch das Bespannen mit diesem Material.
Beim Luftikus 2 habe ich das HLW mit Oratex bespannt. Was mich an diesem Material stört, ist das 4malige Einpinseln der Klebeflächen, die
nicht ganz deckende etwas stumpfe Folie (ich hatte weiß). Man kann dieses Oratex auch nicht so an die Ränder der Beplankungsfelder ankleben,
wie ich das vom Ceconite her kenne - das Oratex schrumpft nicht unwesentlich; d.h. es muß um die Ränder herumbespannt werden.
Ich denke aber, mir hat da einfach die Übung gefehlt. Der Preis einer Oratex-Bespannung ist auch nicht ohne. Oratex lackiert gibt aber eine super
Oberfläche - dann ist aber vermutlich der Gewichtsvorteil weg.
Ceconite ist ein bewährtes Bespannungsmaterial. Es gibt es in 3 Stärken. Ich hatte das leichteste gewählt.
Ich möchte aber auch ganz deutlich darauf hinweisen, das z. B. wie bei mir 25 qm Fläche mehrmaliges Spannlackieren schon ein nicht ungefährliches gesundheitliches Risiko ist, wenn das nicht im freien geschieht. Auf jeden Fall säurefeste Handschuhe und einen geeigneten Atemschutz tragen.

Gruß Michael

PS: Meine Schutzbezüge sind noch in Arbeit!
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Re: Luftikus 3

Beitragvon Liebernickel » 29.11.2017, 11:38

Was mir noch einfällt: Rettungsgerät 2. Chance

Hallo zusammen,
die Idee mit einem zweiten Rettungsgerät ist nicht von mir, aber ich finde sie nicht schlecht.
Ich gehe mal davon aus, dass im Falle des Falles mein Rettungsgerät ausgelöst werden kann und ich dann mit meinem Flieger mit 7 m/sec. zum Boden
schwebe. Dabei frage ich mich, wie der Abstieg aussieht, wo (ich fliege im Gebirge) und wie hart der Aufprall ist und ob ich überhaupt noch im Flieger sitze, oder ob mich der Öffnungsstoß herauskatapultiert hat, sind meine Gurte doch "nur" mit 6 G (=600 kg) belastet, der Öffnungsschuß lt. Rettungsgerätezulassung bis zu 5 t (!) bei 250 km/h betragen kann. Daher der Hinweis eines bekannten Drachenherstellers, sich mit einem externen Gurtzeug nochmals direkt in die Gurte des Rettungsgerätes einhängen.
Zufällig sah ich einen anderen Piloten in seinem Flieger mit einem Gleitschirmrettungsgerät am Bauch im Flieger sitzen. Auf meine Frage antwortete
er, dass er im Falle des Falles unter Wegschleudern des Containers aus seinem Flieger aussteigen würde. Ein Fallschirmfachmann hat gesagt, solche
Belastung würde auch ein Gleitschirmretter aushalten.
Nachdem dieses Rettungsgerät auch steuerbar ist, hätte er noch beschränkten Einfluß auf den Landeplatz und könne zumindest die größten Hinternisse
umgehen.
Mit gefällt auch die Tatsache, das sich das Sinken doch von 7 m/sec. auf 4 - 5 m/sec. verringert.
Das Rettungsgerä, das ich beim googeln gefunden habe:

http://finsterwalder-charly.de/rettungs ... ml#dcvideo.

Das Gewicht ist akzeptierbar. Ich werde mir vor der nächsten Flugsaison so ein Teil zulegen. Schaut Euch mal die Videos an! Ich finde diese
Entwicklung überzeugend. Mit Finderwalder bin ich übrigens weder verwandt noch verschwägert!

Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitragvon Liebernickel » 12.01.2018, 10:30

Hallo Frank,
zuerst mal vielen Dank, dass Du das lowandslow-forum weiterführst. Auf meinem Beitrag ist mir aufgefallen, dass die Fotos nicht geöffnet werden können!
Herzlichen Gruß
Michael
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Re: Luftikus 3

Beitragvon X-One » 14.01.2018, 09:26

Liebernickel hat geschrieben:Was mir noch einfällt: Rettungsgerät 2. Chance
Ein Fallschirmfachmann hat gesagt, solche Belastung würde auch ein Gleitschirmretter aushalten.
Gruß Michael


Ein Fachmann ? ...........würde dir das so warscheinlich nicht empfehlen, es gibt ja Fallschirme die für jede Situation in Fage kommen.

Die Gleitschirm Rettungen sind meines Wissens keine Freifallschirme und werden die Belastung beim Öffnen eventuell nicht aushalten.
Die Retter im Gleitschirmsport sind fürs schnelle Öffnen gebaut und haben keine Verzögerung, sicher kommt es darauf an wie das im Ernstfall alles abläuft, wenn ich aber überlege das man erst springen würde um vom Flieger wegzukommen damit sich nichts verhäddert ........ .
Dazu kommt auch noch das man dann min 100m noch zur Verfügung haben muss um ein sicheres Öffnen zu garantieren, die Steuerleinen zu erreichen usw., es heisst im Gleitschirmsport nicht umsonst das alles unter 100 Meter die Todeszone ist :cry:
Solch eine Rettung bedarf auch Pflege, sie sollte wenigstens all halb Jahr neu gepackt werden um ein schnelles Öffnen zu gewährleisten.

Noch ein Spruch, "Eine Rettung soll Leben schützen und nicht vor Verletzungen".

Nun gut ev. ist der Gedanke daran das man eine 3. Change noch im Sack hat, schon für den ein oder anderen Sicherheit genug.


Gruß
Lucian
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Re: Luftikus 3

Beitragvon Liebernickel » 15.01.2018, 08:42

Hallo Lucian,
der Fachmann (Fallschirme sind sein Beruf) meint das Öffnen des Schirms unmittelbar parallell mit dem Aussteigen, nicht nach einem freien Fall.
Ein Fliegerkamerad will sich bezüglich der Festigkeiten von Rettungsschirmen während der Thermikmesse in Stuttgart bei einschlägigen Herstellern erkundigen.
Wie das praktisch aussehen soll, hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Mich überzeugt, dass ich vielleicht eine Chance habe, einem Hindernis auszu-
weichen und meine Landung glimpflicher abgehen kann, wie an dem eingebauten Retter.
Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitragvon X-One » 15.01.2018, 15:23

Ja Michael, das habe ich glaube schon verstanden, jedoch geht das warscheinlich nicht so locker ab wie man sich das Vorstellt.
Deinen Gedanken hatte ich auch schon und ihn wieder verworfen, nun bin ich 20 Jahre mit dem Gleitschirm über mir in der Luft und habe meinen Flugstihl den Bedingungen angepasst und die Rettung wurde immer nur geschmissen wenns zum packen ging....teu teu teu.
Ev. wäre da ein Basejump Schirm besser und vor allem könnte man ja mit dem auch sonst mal wo runter springen :lol: :lol: :lol: :lol:

Michael, egal was du machst ich wünsche dir das du die Rettung nie brauchst.

Gruß
Lucian
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Re: Luftikus 3

Beitragvon Liebernickel » 15.01.2018, 15:48

Hallo Lucian,
ich werde wegen Deines Hinweises mit dem base jump- Schirm mal mit dem Spezialisten sprechen, was der davon hält.

Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitragvon Liebernickel » 15.01.2018, 16:03

Hallo Lucian,
ich habe gerade meinen Spezialisten angerufen, was er von der Verwendung eines base jump -Schirmes hält. Er sagte mir, dass es bereits normale Segelflugrettungsschirme gibt, die ein Gleiten von ca. 2 - 2,5 zulassen und deren Sinkgeschwindigkeit wesentlich geringer ist, als die von den normalen UL-Rettungsgeräten. Vor allem Kunstflugpiloten würden diese Schirme verwenden. Kosten: ca. 2500 €, Verwendbarkeit: 20 Jahre.
Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitragvon Liebernickel » 08.02.2018, 09:00

IMG_9278.JPG
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Hallo zusammen,

"Vergiss es, dass Du aussteigen kannst!", sagte mir einer, dem in etwa 200 m Höhe ein Gleitschirmpilot in die rechte Flächen seines Drachens geflogen ist und nichts anderes übrig blieb, als die Rettung zu werfen. "Bis ich überhaupt wusste, was geschehen war, lag ich in den Bäumen!".
Wenn ich nun die Höhen über Grund ansehe, in denen mein Flarm Alarm auslöste, war dies immer so knapp über einem Berggrat in doch relativ
niedriger Höhe. Dieser Flugkamerad gab mir auch noch folgenden Gedanken mit, den ich unbedingt weitergeben möchte:
"Mach Dir immer wieder bewusst, dass Du die Rettung auslösen musst und trainiere diese Situation im Kopf!"
In diesem Zusammenhang diskutierten wir auch noch über die Gefahr, dass die Leinen des Schirmes beim Öffnen in den Propeller gelangen könnten!
Ich habe bei meinem Motoraufsatz bewusst den Zugpropeller möglichst weit vom Rettungscontainer angebracht, um so etwas zu verhindern, aber
wenn es blöd geht .........!
Nach Nachfrage beim Hersteller meines E-Antriebes hat er einen Notstoppschalter mit magnetischer Betätigung im Programm. So kann ich die Auslöse-
schlaufe in die Reißleine meines Retters einbinden, so dass der Propeller steht, bevor der Schirm sich öffnet!

Gruß Michael
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Re: Luftikus 3

Beitragvon Liebernickel » 09.02.2018, 09:12

Hallo zusammen,
der Magnetschalter ist mit dem Auslöseseil des Rettungsgerätes verbunden und ich hoffe so, dass die Luftschraube bereits steht, wenn die Rettung
aus dem Container gezogen wird. Ich kann so den Notstopp auch auslösen, ohne die Rettung zu aktivieren!

Gruß
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Re: Luftikus 3

Beitragvon Liebernickel » 16.02.2018, 16:05

Hallo zusammen,
nochmal zur Rettung. Schon bei meinem Luftikus 2 habe ich zwischen der Aufhängung am Flugzeug und dem Gurt am Fallschirm einen Rotor-
Fallschirm-Wirbel eingebunden. Vielleicht kennen nicht alle von Euch diese Möglichkeit!
Dieser Wirbel verhindert beim Abtrudeln das Eindrehen der Leinen des geöffneten Rettungsschirms. Kosten: 89 €. Das Teil ist auf 5 t geprüft!

Gruß Michael
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